Räder ( Gedicht Juni 2006)

Erst rollt der Stein,

dann rollt das Rad.
Es rollt der Wein
im Munde des Gourmets.
Zeit rollt auf ihrem Pfad.
 
Maschinen rollen durch die Nacht.
Sie rollen durch die Städte.
Sie fressen sich durch Berg und Tal,
und hinterlassen ihre Spuren
in mancher Grabesstätte.

Der Rubel rollt schon bald nicht mehr,

und leer sind alle Quellen.

Der Schnee bedeckt das Rädermeer,
Und Stille ist`s.
Die Welt hat ihre Dellen.
 
 

9.11.15 09:59

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